Jajah Web vermittelt Anrufe aus dem traditionellen Festnetz oder Mobilfunknetz über Jajahs Webseite. Der Anrufer (A-Teilnehmer) tippt seine eigene Telefonnummer und die gewünschte Zielrufnummer des B-Teilnehmers in ein Webformular ein, woraufhin der Jajah-Dienst zunächst die Verbindung zum A-Teilnehmer aufbaut. Sobald dieser das Telefon abhebt, wird die Zielrufnummer von Jajah gewählt und die Verbindung zwischen beiden Teilnehmern wird hergestellt.

Zur Nutzung genügen minimalistische Text-Browser wie etwa Lynx oder Mobile HTML-Browser und schmalbandige Internetzugänge. Im Gegensatz zum werbefinanzierten Anbieter Peterzahlt kann die Internetverbindung nach der Eingabe der Rufnummern getrennt werden, was für Nutzer mit Internet-Zeittarif bzw. bei Verwendung von Technologien, die keine gleichzeitige Internet- und Telefonverbindung ermöglichen (Analoganschluss, GSM) von Bedeutung ist. Der Jajah-Gesprächsaufbau kann gegebenenfalls auch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, etwa falls sich das durch den A-Teilnehmer verwendete Telefon nicht am Ort des Internetzugangs befindet, oder bei fest terminierten Anrufen/Konferenzschaltungen oder schlicht damit bei einem Analogmodemzugang genügend Zeit zum Freigeben der Telefonleitung bleibt.

Im Zuge eines 2007 eingeführten automatischen Wahlwiederholungsverfahrens werden vom Angerufenen nicht entgegengenommene Anrufe dem Anrufer als kostenpflichtige Verbindungen in Rechnung gestellt, falls der Anrufversuch nicht vor Ablauf einer halben Minute abgebrochen wird. Vergleiche hierzu auch die SMS-Info-Dienste bei verpassten Anrufen und nicht deaktivierbare Voice-Mailboxen.

Jajah ist ein von den Österreichern Roman Scharf und Daniel Mattes 2005 als Startup gegründeter IP-Telefonie-Provider für webbasierte Telefonie. Nach der Unternehmensgründung wurde Mitte 2005 zunächst eine proprietäre VoIP-Softphone-Lösung nach dem Vorbild von Skype implementiert.

Im Herbst 2005 wurde das Geschäftsmodell auf eine sogenannte webbasierte, webaktivierte oder browserbasierte VoIP-Lösung abgeändert, in deren Zentrum die Gesprächszuführung und -Terminierung über bestehende Festnetzanschlüsse und Mobilfunkanschlüsse auf Callback-Basis steht. Nur die Rufnummerneingabe und Benutzerkonten-/Telefonnummernverwaltung erfolgt online mittels Webbrowser über eine Internetverbindung und bezüglich der Gesprächsvermittlung wird lediglich die Weitverkehrsvermittlung der Telefongespräche über VoIP-Technologie realisiert. Dieser Dienst steht den Jajah-Kunden seit Februar 2006 zur Verfügung.

Seit Juni 2006 sind Telefonate zwischen Jajah-Teilnehmern kostenlos möglich, seit September 2006 werden Telefonkonferenzen unterstützt und Jajah-Handy-Clients auf Java-MIDlet- und SymbianOS-Basis zur mobilen Jajah-Nutzung zur Verfügung gestellt.

Jajah ermöglicht mit seinem Konzept Telefonie an Standorten mit vorhandenem Telefonanschluss soweit ein Internetzugang zur Gesprächsinitiierung zur Verfügung steht und kann auch als Call-by-Call-Ersatz für Handys und an fremden Telefonanschlüssen eingesetzt werden.

Seit Version 1.2 der Windows-Variante bietet Skype auch einen Anrufbeantworter (Voicemail) (Seit Version 1.3 kann man als Nutzer des Skype-Anrufbeantworters jedem User eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, auch wenn dieser selbst keinen Skype Anrufbeantworter nutzt.) sowie den Dienst SkypeIn kostenpflichtig an. Bei SkypeIn wird dem Nutzer eine Festnetznummer (bislang aus Deutschland, Schweiz, Frankreich, Hongkong, Großbritannien, Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen, Polen und den USA) zugeteilt, über die er via Skype erreichbar ist. Neben dem Telefonieren ist der Haupteinsatz von Skype das Instant Messaging, wobei auch Chats mit mehreren Teilnehmern möglich sind, sowie das Übertragen von Dateien.

Wegen der seit Version 1.0.0.94 verfügbaren Programmschnittstelle ist es auch für externe Programme möglich, auf die Funktionalitäten des Skype-Clients und Teilen des Netzwerkes zuzugreifen, um etwa den Status auf Webseiten anzeigen zu lassen. Seit Version 1.4 ist die Funktion „Call Forwarding“ implementiert, die es erlaubt, via Skype eingehende Gespräche an andere Skype Benutzerkonten oder ins normale Telefonnetz (PSTN) weiterzuleiten. Mit der Version 2.0 hat der Videochat in die Applikation Einzug gehalten. Die maximale Auflösung beträgt 320×240 Pixel bei 15 Frames pro Sekunde.

Seit Ende Juli 2004 ist Skype als Vollversion verfügbar und läuft sowohl unter Windows XP, Windows 2000 (und Windows ME sowie bis auf weiteres (Ver 1.4.0.84) unter Windows 98se mit der Windows-Version, auch wenn dies nicht explizit angegeben ist) als auch unter Linux, Pocket PCs und Mac OS X. Laut Anzeige im Client sind inzwischen mehr als vier Millionen Benutzer online (Tagesspitzenwert). Dieser Wert wurde das erste Mal am 19. Oktober 2005 erreicht, fast genau ein Jahr nachdem am 20. Oktober 2004 das erste Mal mehr als eine Million Benutzer gleichzeitig online waren. Laut der offiziellen Skype-Internetseite wurden bereits etwa 15 Milliarden Minuten vermittelt und über 231 Millionen Downloads (Stand: 8.1.06) durchgeführt. Das bedeutet, dass im Durchschnitt mehr als 20.000 Gespräche gleichzeitig über Skype abgewickelt werden.

Die Software zeichnet sich – im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Programmen – dadurch aus, dass sie auch hinter den meisten Firewalls und NAT-Routern problemlos funktioniert, da für die Kommunikation unter anderem der TCP-Port 80 benutzt wird, der normalerweise für das Surfen im World Wide Web Verwendung findet und deshalb in fast allen Fällen freigeschaltet ist. Die Sprachqualität von Skype ist aufgrund von neuen Kompressionsalgorithmen (ILBC) größtenteils besser als bei herkömmlichen Telefongesprächen, und bei Verbindungen von PC zu PC sorgt laut Skype die Verschlüsselung mit AES-256 für die Privatsphäre, die Schlüssel werden mit 1024 Bit RSA übertragen.

Da es sich aber um ein Closed Source Programm handelt, können diese Angaben nicht überprüft werden, sollen jedoch von einer von Skype beauftragten “Security Evaluation” bestätigt worden sein (siehe Literatur). Die Sprachqualität wird jedoch – anders als bei Telefonen – von im PC-Markt weit verbreiteten minderwertigen Mikrophonen negativ beeinflusst. Da Skypes VoIP-Protokoll proprietär ist kann es nur mit der Original Skype Software genutzt werden. Über die Skype-API kann auch Software von anderen Firmen mit Skype verwendet werden. (Z.b. SAM-Anrufbeantworter). Skype arbeitet mit jedem Standard Headset/Mikrofon-Lautsprecher Konfiguration. (Es wird das im Betriebssystem eingebundene Gerät erkannt, damit ist unter Windows so gut wie jede Hardware untersützt. Bei Telefon gesprächen in das Fest oder Mobilfunknetz besteht nicht die möglichkeit die SIP-Dienste anderer Provider zu nutzen. Dies ist nur über die Skype-Out funktion möglich.

Die Struktur von Skype ist im Rahmen eines P2P-Netzes teilweise dezentral, beispielsweise das Telefonbuch. Die Authentifizierung und das Abrechnen hingegen erfolgt über einen zentralen Rechner. Ebenso werden Verbindungen von PC zu PC teilweise über andere Skype-Teilnehmer weitergeleitet, während die Gespräche ins Festnetz über speziell dafür vorgesehene Rechner abgewickelt werden.

Seit Ende Juli 2004 ist Skype als Vollversion verfügbar und läuft sowohl unter Windows XP, Windows 2000 (und Windows ME mit der XP-Version, auch wenn es nicht dabei steht) als auch unter Linux, Pocket PCs und Mac OS X. Bislang wurde Skype über 100 Millionen mal heruntergeladen, laut Anzeige im Client sind inzwischen regelmäßig drei Millionen Benutzer online. Laut der offiziellen Skype-Internetseite wurden bereits etwa 11 Milliarden Minuten vermittelt und etwa 130 Millionen Downloads durchgeführt.

Der bisher komfortabelste Telefongerät für Skype ist der dänische Cordless DUALphone von RTX, der einerseits per USB mit PC (mit Windows 2000 oder Windows XP als OS) verbunden werden kann, anderseits wie ein normales analoges Telefon an Festnetz angeschlossen wird, so dass Telefonate sowohl gratis via Web (VoIP), wie auch wie bisher kostenpflichtig via die übliche Telefonleitung – statt mit PC-Lautsprecher (oder Kopfhörer) und PC-Mikrophon – mit (fast) gewöhnlichen schnurlosen (cordless) Telefonhörer geführt werden können. Siemens hat ein USB-Dongle auf den Markt gebracht, mit welchem mit gewöhnlichen schnurlosen Telefonen telefoniert werden kann.

Nachteilig an Skype ist die Verwendung von proprietären Protokollen, so dass die Software mit anderen VoIP-Angeboten nicht kompatibel ist. Skype schließt aber nicht aus, dass in Zukunft auch Verbindungen zu SIP-kompatiblen VoIP-Netzwerken möglich sind. Freie SIP-basierende VoIP-Clients und Server sind hingegen ebenso im Internet verfügbar, beispielsweise X-Lite als Softphone und SER (SIP Express Router) als SIP-Proxy.

Skype ist eine zurzeit kostenlos erhältliche VoIP-Software (Freeware), die es jedem Nutzer ermöglicht, Telefongespräche über das Internet von PC zu PC sowie seit Anfang Juli 2004 auch ins Festnetz und auf Mobiltelefonen zu führen. Skype wurde von den gleichen Entwicklern programmiert, die zuvor auch schon KaZaA programmiert haben und basiert ebenfalls auf der, hier allerdings noch einmal stark verbesserten P2P (peer-to-peer)-Technologie.

Vorteilhaft ist die extrem leichte Installation, auch hinter Firewalls und Routern, da auch der Port 80 benutzt wird und mühselige Installationsbemühungen ganz und gar entfallen. Die Sprachqualität ist zum Teil besser als bei einem Telefongespräch, aufgrund neuer Kompressionsalgorithmen. Ebenso von Vorteil ist die eingebaute starke 256-bit Verschlüsselung und der weitgehende Verzicht auf eine organisierende Zentralinstanz, da es sich hier um ein überwiegend dezentral organisiertes System handelt.

Die Userverwaltung und die zentrale Authentifikation bleiben jedoch einem gesicherten Zertifikatsserver vorbehalten. Dies ermöglicht im Zweifel jedoch auch die vollständige Netzkontrolle.

Das Telefonbuch ist quasi eingebaut. In seiner letzten Version beherrscht das Programm die 5-er Konferenzschaltung. Ein Telefonanrufbeantworter soll in eine der nächsten Versionen integriert werden.

Mittlerweile ist es auch für Linux und Pocket PCs verfügbar. Es ist freigegeben für Windows XP, funktioniert allerdings auch unter Windows 98 SE bestens. Weiter nachteilig ist die mangelnde Adaptation an vorgegebene internationale Standards, welche eine Kompatibilität und Interoperabilität leider nicht gestatten.

Die Programmdistribution wurde im September 2003, ohne wesentliche Werbung, begonnen. Derzeit zieht das Programm eine Erfolgsstory durch das Netz, wie selten zuvor. Bis heute wurde es von nahezu 17 Millionen Internetsurfern abgerufen. Man geht davon aus, dass etwa die Hälfte hiervon das Programm auch aktiv nutzen – gleichzeitig sind jeweils etwa eine halbe Million Benutze ronline.

Leider wählten die Entwickler ein proprietäres Protokoll, so dass Skype-User – zumindest bislang – nicht mit Benutzern von SIP-kompatiblen Clients kommunizieren können: “We have crafted Skype with a proprietary technology that is not compatible with SIP.”

Netstumbler ist ein WLAN-Monitor-Programm (Scanner, Sniffer) für Windows. Es scannt die WLAN-Kanäle auf verfügbare Netzwerke (Wireless Access Points, (APs)), somit eignet es sich zum Aufspüren von Hotspots.

Aufgrund der detaillierten Informationen über die gefundenen Accesspoints sowie der einfachen Bedienung wird es sehr gerne für das WarDriving verwendet.

Die über die Accesspoints ermittelten Informationen erstrecken sich auf MAC-Adresse, Kanal, Netzwerkname (SSID), Signalqualität (auch grafisch) und Verschlüsselung (WEP). Unter Umständen kann das Programm auch den Hersteller des Accesspoints sowie das im Netzwerk verwendete Subnet feststellen. Die Accesspoints werden nach Kanälen, Netzwerknamen und Kriterien wie Verschlüsselung etc. sortiert.

Das Programm bietet Unterstützung für viele GPS-Empfänger, dadurch können gefundene Accesspoints mit ihrer Position gespeichert und später in Karten eingezeichnet werden. Dies ist insbesondere beim WarDriving sehr sinnvoll. Außerdem ermöglicht ein Scripting-Interface beispielsweise eine Text-to-Speech-Ausgabe der Netzwerknamen oder eine beliebige Weiterverarbeitung der ermittelten Daten.

Im Gegensatz zu anderen bekannten WLAN-Scannern wie Kismet scannt Netstumbler nicht passiv durch Abhören der Netzwerkpakete, sondern aktiv durch regelmäßiges Senden von sog. Probe-Request-Frames. Ist der Accesspoint so konfiguriert, dass er auf diese Anfrage reagiert, kann Netstumbler ihn erkennen. Andernfalls taucht der AP nicht in der Liste auf, man spricht dann von einem sog. closed AP

Für Windows CE existiert eine Version namens MiniStumbler.

Microsoft Paint (MSPaint.exe) is das schlechteste Grafikprogramm überhaubt. Aber es gibt viele Trottel die dieses Programm nutzen. Ladet euch lieber Adobe Photoshop. Streng genommen gab es Paint erst seit Windows 95, davor hieß es „Paintbrush“, hatte aber nur unwesentliche Unterschiede. Dieses Paintbrush ist nicht zu verwechseln mit dem eigenständigen Programm PC Paintbrush der Firma ZSoft, welches für MS-DOS und Windows 3.1 erhältlich war (siehe auch PCX-Grafikformat).

Das Programm beherrscht das Laden und Speichern nur in wenigen Formaten. Die Standard-Formate sind BMP (Bitmap) in mehreren Farb- und Schwarzweißstufen, und mittlerweile das JPG-Kompressionsformat, wie auch TIFF, PNG und GIF. Die alten MSP, PCX und RLE-Formate werden in neueren Paint-Versionen nicht mehr unterstützt.

Bitmaps können monochrom sein, mit 16 oder 256 Farben, mit 24-Bit-Farbtiefe arbeiten und als JPG oder als GIF ausgegeben werden.

An Zeichen-Werkzeugen steht ein Pinsel zum Freihandmalen, ein Radiergummi in mehreren Breiten, eine Voreinstell-Möglichkeit für Linienbreiten, ein Freihand-Ausschnitt, ein Rechteck-Ausschnitt, eine Pipette (zum Aufnehmen von Farbwerten), eine Lupe zur Ausschnitts-Vergrößerung, ein Zeichenstift, ein Pinsel mit mehreren Optionen zur Strich-Ausführung, eine Sprühdose, ein Texteingabe-Werkzeug, ein Rechteck, ein Vieleck, eine Ellipse (auch für Kreise) und ein Rechteck mit Eckenrundung zur Verfügung.

Es kann gewählt werden, ob die Flächen umrandet und mit Füllfarbe versehen sind, oder nicht. Des Weiteren steht eine Farbpalette mit zwei auswählbaren Farben zur Verfügung, per Rechts- und Linksklick mit der Maus.

Es können Bildattribute eingestellt werden (Anzahl horizontaler und vertikaler Pixel, Farbtiefe), markierte Geometrien können gestreckt, gestaucht und gedreht werden (90 Grad-Winkel, kein freies Drehen), die Farbpalette kann bearbeitet werden. Die Eingaben können meist nur über drei Stufen rückgängig gemacht werden („Undo“).

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.